Review

Story: "Ein kleiner Masao sucht seine Mutter. Begleitet wird er von einem Bekannten (Kikujiro aka Kitano) seiner Oma, einem kauzigen Raubein, einem Großmaul, einem nicht sehr erfolgreichen Yakuza, dem der Knirps zunächst nur eine Last ist. Die Reise des ungleichen Paares durch das japanische Hinterland wird zu einem märchenhaften Roadmovie, das von Freundschaft, Schüchternheit und Außenseitertum erzählt. Natürlich wächst das Kind dem Tunichtgut ans Herz, doch bevor die Handlung sentimental werden kann, ist die Reise zu Ende."

Nach der ziemlichen Pleite von "Getting Any?" war ich ziemlich skeptisch, aber ich wurde völlig überrascht. "Kikujiros Sommer" ist einer der genialsten Filme der letzten Zeit! Der Film ist brilliant erzählt, super fotografiert und die Musik von Joe Hisaishi ist mal wieder ein Genuß für die Ohren. Mir geht das Titelthema nicht mehr aus dem Kopf! Der Film lebt sehr von dem leisen aber sehr genialen Humor und bietet auch einige Slapstickeinlagen, die jedoch nie aufgesetzt wirken. Einige der Spiele die Kitano treibt errinern ansatzweise schon aus "Sonatine" nur das sie hier Kindgerecht sind. Leider wird nicht sonderlich tief auf die Figuren eingegangen, aber das ist nicht weiter schlimm...der Film soll ja auch für Kinder sein und bietet dennoch genug Denkansatz. Diese werden aber ziemlich gefördert, was nicht negativ ist, sondern eher dem zugute geschrieben wird :) 10/10

Details
Ähnliche Filme