Review

iHaveCNit: Transit (2018)

Als weiteren filmischen Ausflug in diesem Jahr habe ich im Heimkino die deutsch-französische Produktion „Transit“ gesehen, der ein weiterer toller Eintrag in diesem Jahr für das deutsche Kino ist. Gerade weil das zugrundeliegende Konzept von Regisseur Christian Petzold mit Franz Rogowski und Paula Beer in den Hauptrollen sehr interessant und auch sehr speziell ist.

Der deutsche Flüchtling Georg rettet sich im letzten Moment vor den deutschen Truppen nach Marseille. Doch in Marseille bekommt man nur ein Bleiberecht, wenn man wieder geht. Unter falscher Identität ist Georg nun mit der Beschaffung von wichtigen Papieren beschäftigt, bis die schicksalhafte Begegnung mit der geheimnisvollen Marie alles verändert.

Der Film hat ein sehr interessantes narratives Konzept und er verlegt die Geschichte eines im Jahr 1942 entstandenen Romans in das heutige Marseille. Sprachlich bekommen wir den Film sowohl in deutsch als auch französisch in den Dialogen erzählt und stellenweise übernimmt ein Erzähler mit einer Voice-Over-Narration die Erzählung der Geschichte. Zusammen mit ruhigen und eindringlichen intimen Bildern entfaltet der Film eine sehr spezielle Kraft, die manchmal ein wenig zu schwer greifbar wirkt. Trotz allem wirkt der Film sehr poetisch und vor allem Franz Rogowski macht in der Hauptrolle wieder einmal einen tollen Job.

„Transit“ - My First Look – 8/10 Punkte.

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