Die moderne Art des asiatischen Mysteryfilms ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei,vor allem wenn man Streifen wie“Grudge“,“Ring“oder“The Eye“bereits kennt und weiß,wie der Hase läuft.
Hand in Hand schneidet man sich die Pulsadern auf,denn Jin hat Krebs und Jack gerade kennengelernt,so kann man im Tod etwas länger vereint sein kann.Doch Flötepiepen:Das Suizidpaar wird gefunden,sie stirbt,er landet im Koma.Drei Blutspender(Polizist Lok,Joy und Eric) haben sich zusammengefunden,das Leben der Todessehnsüchtigen zu retten.Doch fortan werden sie von Visionen geplagt,hinter denen der Geist der toten Frau steckt,die ihren Kerl endlich im Totenreich begrüßen will.
Anfangs kann die kaltblaue Kulisse des Hospitals ja noch ein wenig gruseln,doch im Verlauf nervt die einseitige Optik doch ein wenig.
Ein paar Schockeffekte der erscheinenden Geisterfrau sitzen ganz gut,auch wenn wir diese schon einige Male wirkungsvoller erlebt haben.
Doch zunehmend hat man versucht,mystische Aspekte miteinzubringen,was eher verwirrend als spannend wirkt.
Was sollte dieser durchgeknallte Zeremonienmeister bei der Beerdigung,warum will der herbeigerufene Priester gleich den Teufel austreiben und was hat es mit dem Meister im Rollstuhl auf sich ?
Schön wild konstruiert,um vermeidlich wirkungsvolle Szenarien zu einem Mysteryschocker zusammenzuschustern.
Die Spannung nimmt im Verlauf immer mehr ab und weicht der Verwirrung,nur das Ende kann einem unbedarften Zuschauer noch einen kleinen Aha-Effekt verpassen.
Erklärt wird dadurch aber noch längst nicht alles.
Schade,denn der Anfang versprach eher einen besseren Vertreter seiner Art.
4 von 10 Punkten