Alle Kurzkommentare


4

Tommy Wiseau und Greg Sestero versuchen hier, die eigenwillige "Magie" (?) von THE ROOM noch einmal heraufzubeschwören. Doch THE ROOM war unfreiwillig komisch, weil Wiseau sein Beziehungsdrama als ernst angelegt hatte und u.a. seine behämmerte schauspielerische Leistung für legendäre und viel zitierte Momente sorgte. Der erste Part von BEST F(R)IENDS hingegen spielt nun mit eben diesen Erwartungen der Zuschauer, gibt sich bewusst strange und kommt so kauzig rüber wie es Wiseau in der Rolle des gebrochen Englisch sprechenden und doch andauernd philosophierenden Leichenpräparators tut. Alles wirkt eine Spur professioneller und glatter, weshalb diesmal der große Trash-Spaß ausbleibt. Immerhin gibt es durch das Setting wieder einige bizarre und diesmal auch makabere Momente. Aber Trash und Kult lassen sich eben niemals forcieren - beides kann nur von sich aus kommen.

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme