Oh Mann, nach meinem Review zu "The Crow - Die Rache der Krähe" hielt ich es für angebracht mal was über Teil III der Mariachi-Trilogie zu schreiben. Und bitte,lieber Leser, verzeih mir jetzt schonmal, dass ich ab und zu mal verbal entgleisen werde, denn was Rodriguez hier an dreckigem Schund abliefert passt auf keine Kuhhaut.
Mit der Geschichte des traurigen Gitarrenspielers, der seine große Liebe verloren und sich nun an den Verantworlichen rächen möchte hat "Once upon a time in Mexico" nichts mehr gemein. Schlimmer noch, was an "El Mariachi" sympatisch unbeholfen und an "Desperado" einfach nur cool war fehlt Robert´s neuestem Streich auf ganzer Linie. Selten so einen langweiligen, unzusammenhängenden, unmotivierten und billigen Scheißdreck gesehen wie das hier. Eine Riege illustrer Stars kämpft sich erfolglos durch das überflüssigste Drehbuch seit "Heidi Heida 2".
Dass Danny Trejo und Cheech Marin wieder am Leben sind wundert dabei ebensowenig wie dass unser Held - Spiderman lässt grüßen - an Kircheninnenwänden entlangklettern kann. Dem Film fehlt die gute Musik und das Tempo der Vorgänger, stattdessen hofft man den Zuschauer mit einer äußerst verworrenen, nichtsdestotrotz grottigen, Story davon abzulenken. Funktioniert allerdings nicht. Gipfel dieses Bergmassives an Unvermögen ist dieser verdammte Vollspast Enripue Iglesias der wie immer durch sein blödes Geschau und fehlendes schauspielerisches Talent glänzt.
Ich hasse diesen Film, ich hasse ihn von ganzer Seele und ich hasse Robert Rodriguez dafür ! Dagegen muss Spy Kids ja wie ein Oscar-Kandidat wirken.
Zum Glück gibt es ja noch die Mariachi-Box in der nur Teil 1 und 2 enthalten sind. Besorgt euch die und denkt an glücklichere Zeiten, als mittlerweile beschissene Regie-Arschlöcher noch was konnten.