"Once Upon A Time In Mexico" macht den großen Fehler das er einach zuviel Story in zu kurze Länge packt.
Die Geschichte ist sehr verwebt und von Intrigen nur so vollgestopft, so dass man ihn erst nach 2-3maligem Sehen richtig versteht. Ohne zu spoilern kann man sagen, dass es darum geht das ein Mafiaboss mit Hilfe eines Putches versuchen will den Präsidenten zu stürzen, um an die Macht zu kommen. Der Desperado (Antonio Banderas) soll einen Mann namens Marquez töten, der mit diesem Putchversuch in Verbindung steht und darin auch ein ausführendes Organ ist. Gerade er, da Marquez vor vielen Jahren seine Familie getötet hat. Zur Hilfe hat er diesmal 2 weitere Mariachis, darunter auch einer gespielt von Enrique Iglesias. Den Rest mag ich nicht spoilern, es entwickelt sich alles in verschiedene Richtungen.
Der Film geht extrem schnell vorran und beinhaltet eine vielzahl an Charakteren. Man schafft es nicht sich mit den diversen Charakteren zu beschäftigen, denn kaum hat man einen Liebling ist er auch schon wieder tot. Das Tempo ist gewaltig. Die Actionszenen wiederum sind zwar "anders" als in den meisten Actionfilmen, aber umso interssanter und spassiger. Der Soundtrack ist - zumindest in meinen Augen - absolut wundervoll, und die Schauspieler sind ebenfalls sehr gut gewählt und bringen ihre Rolle - zumindest großteils - sehr gut rüber.
Das typisch mexikanische Setting das gewählt wurde vermittelt auch eine besondere Atmosphäre die in Verbindung mit der Action und dem Soundtrack den Film wirklich zu einem Erlebnis macht.
Das einzige Problem ist das Tempo durch das die Story ihren Anreiz verliert, und man schnell anfängt abzuschalten und dadurch am Ende nichtsmehr versteht - leider.
7/10 - mindestens 2x Gucken