Alle Kurzkommentare


8

Eine ebenso (anfangs scheinbar) simple wie gelungene Selbstjustizgeschichte im schicken Cyberpunk-Metier. In mancherlei Hinsicht auch eine Art modernisierter ROBOCOP mit weniger klotzigen Robotern - nicht zuletzt wegen der sarkastischen Zweifel an der totalen Technisierung, die auch auf unsere Körper übergreift, und wegen der teils heftigen, aber wohl dosierten Gewaltausbrüche. Auch hier geht es um eine Auferstehung des Protagonisten und dessen späteren Konflikt mit seinem neuen Ich. Was Regisseur Leigh "SAW-Badezimmergeisel Adam" Whannell hier für nur wenige Millionen Dollar zusammengezimmert hat, schaut um ein Vielfaches teurer aus, als es in Wahrheit ist, und ist deshalb aber nicht minder effektiv als Hollywoods sonst typisch protzige SciFi-Action-Orgien, ganz im Gegenteil. Wer seine Menschmaschinenthriller etwas intelligenter mag, der wird sich über die cleveren Twists am Ende freuen.

8

"Get Out" war gut, aber leicht über-hyped. "Upgrade" ist wirklich klasse unterhaltsames, action-reiches und schnelles Sci-Fi-Kino mit dem ein oder anderen Splatter-Effekt. Wirklich nicht zu verachten.

8

Grey und seine Freundin Ashe werden bei einem Unfall brutal attackiert, sie stirbt, er ist querschnittsgelähmt. Ein alter Freund offeriert ihm eine Art Chip, mit dem er seine Behinderung überwinden kann. Leider entwickelt das Implantat ein Eigenleben und übernimmt immer die Kontrolle. Großartiger, konsequenter Actionthriller mit Selbstronie, nicht mehr, nicht weniger. Empfehlenswert! 8,5/10

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