1983 unternahm Kult-Regisseur Lucio Fulci zwei Ausflüge in das Science-Fiction-Genre, nachdem er mit drei Filmen erfolgreich das Zombie-Genre gemolken hatte. Im Anschluss an sein Meisterstück "Die Geisterstadt der Zombies" nahm die Qualität der Werke leider immer mehr ab und seine beiden Endzeit-Filme "Die Schlacht der Centurions" und "Conquest" sind gute Beispiele für die verwässerten Spätwerke des Italieners: gering budgiert und ohne große Inspiration herunter gekurbelt.
Im Gegensatz zu "Conquest" nutzt Fulci hier nicht Versatzstücke des Barbarenfilms sondern kupfert ab von amerikanischen Produktionen wie "Rollerball"; jegliche sich bietende Möglichkeit um Medienkritik anzubringen wird entweder nicht genutzt oder schlichtweg vergeigt durch offensichtliche Klischees.
Die Schauspieler sind allesamt so unmotiviert wie Regisseur Fulci, etwas heraus stechen aber natürlich die beiden Kult-Stars Fred Williamson und Al Cliver. Diese beiden sympathischen Männer in solch schlechten Filmen spielen zu sehen kann einem als Fan aber nur leid tun...
Aufgrund der winzigen Produktionskosten wirkt alles unsagbar billig, angefangen bei den einfallslosen Kulissen und den Effekten, welche gut 25 Jahre in der Zeit zrück hinken. Richtig unerträglich wird die "Schlacht der Centurions" aber erst durch die ungewohnt nervige Musik von Riz Ortolani und die sonstige Geräuschkulissen: ein enervierendes Piepsen und sonstige Klänge rauben einem den letzten Spaß an Fulcis bestenfalls unfreiwillig komischem Machwerk.
Fazit: Einer von vielen belanglosen Filmen die Fulci in seiner produktiven Karriere auf die Welt los gelassen hat - sinnlos, langweilig und nür für Trash-Fanatiker und Fulci-Komplettisten interessant.
2,5 / 10