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Ein wohlhabender Musikproduzent lebt in einem High Tech-Apartement, dass von den Computersystem S.E.X.Y. gesteuert wird. Irgendwann entwickelt das System jedoch eine tödliche Eifersucht auf die vielen weiblichen Stars und Sternchen, die in der Wohnung verkehren. Schneller und absurder segnet eine Dame nach der anderen das Zeitliche als ihnen selber lieb ist...

"The Urge to Kill" - oder auch als "Attack of the Killer Computer" bekannt - ist der absolute Abschusskäse, allerdings keiner der ganz ungekonnten Sorte: Schon von den ersten Sekunden an hat man das Gefühl, in einem Porno gelandet zu sein, so extremst billig wurde dieses Werk heruntergekurbelt. Zwar gibt es keinen HC, doch sind die Sets und auch die Qualität des (digitalen) Filmmaterials so spottbillig, dass es "The Urge to Kill" mit jedem XXX-Streifen aufnehmen kann oder auch umgekehrt.

Im Gegensatz zu manch anderer Schnellschussproduktion oder echtem Rohrkrepierer hat dieser Film hier seine durchaus spaßigen Momente: Da gibt es einen flotten Dreier im Whirlpool und einen echten Catfight, bei dem so manches Kostüm zu Putzlumpen verarbeitet wird. Einer Frau explodieren die Brüste unter der Sonnenbank, eine andere wird von einer elektrischen Zahnbürste gekillt und einpaar nette psychedelische Aufnahmen in bester Achztiger Jahre-Videoclip-Optik gibt es dann auch noch zu sehen.

Hauptdarsteller Peter Gordeno, der aussieht wie eine Mischung aus Tom Jones und Roy Black nach zu viel Solarium, hat in einigen U.F.O.-Folgen mitgespielt und die Choreographie zu einem Musical verfasst. Regisseur Derek Ford hatte zuvor noch allerhand anderes einschlägiges Zeugs wie "The Sexplorers", "Ein verrücktes Freudenhaus" oder "Partnertausch und Gruppensex" fabriziert.

Fazit: Durchaus unterhaltsamer Billig-Trash für psychotronische Fans. Mainstreamer werden sich den Film ohnehin nicht anschauen, ohne das Punkteminimum zu zücken.

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