Review

Cee strandet auf einem grünen Mond der Randwelten und muss sich mit einem Banditen und religiösen Siedlern herumschlagen.


Sci-Fi muss nicht immer hoch budgetiert sein, um gut auszusehen und Prospect schaut bis zu einem gewissen grad gut aus. Was dem Film aber fehlt, ist eine gute und fesselnde Geschichte.

Die Geschichte spielt auf einem Mond mit einem toxischen Wald, der wir eine Art Urzeit-Dschungel aussieht und dessen Luft voller kleiner Partikel ist, die wohl die für Menschen schädlichen Stoffe darstellen sollen, Pollen vermutlich. Das sieht nicht übel aus, gleiches gilt für die Space-Szenen und die Ausstattung des Raumschiffs.

Davon ab bieten die Darstellenden gute Leistungen.

Soweit zum Positiven.

Die Story ist geschwätzig, man wirft mit vielen fremdartig klingen Worten um sich, gibt weirde Details zur Welt preis, ohne diese näher zu erläutern, obgleich die wenigsten davon selbsterklärend sind. Ein Umstand, der kaum nachlässt und im Verlauf nicht nur schlicht ermüdet, sondern irgendwann jegliches Interesse im Keim erstickt.

Es wird zu viel durch den Wald gestapft und sympathische Figuren sucht man vergebens. Das geht so weit, dass Vater und Tochter schon in den ersten Filmminuten egal werden, in seinem Falle sogar nerven, denn er nimmt scheinbar alles auf die leichte Schulter und ist drogen- oder medikamentenabhängig, auf jeden Fall kein vertrauenswürdiger Vertreter der Gattung Mensch. Als noch weniger vertrauenswürdig erweist sich Pedro Pascal, der recht eiskalt mordet, es aber auch nicht schafft, den langatmigen Film interessanter zu gestalten.

So rennen in dem angeblich weitgehend menschenleeren Wald erstaunlich viele Figuren herum, mitten in der Pampa steht ein ziemlich ranzig aussehendes, rotes Zelt, in dem ohne Luftschleuse frei geatmet werden kann. Technik die begeistert.

In der letzten halben Stunde legt der Film etwas an Tempo zu, wenn es bei einer Begegnung mit anderen Schatzsuchern ums Entkommen von dem Mond geht. Aber das kommt viel zu spät, um noch irgendwas nennenswert zu reißen.


Das ist einfach lame, nervig, uninteressant, schwatzhaft, weitgehend überflüssig und so wenig zugänglich, dass es mir wenigstens extrem schwerfiel, dieses sperrige Stück Sci-Fi durchzuhalten. Rewatch-Wahrscheinlichkeit 0 %!

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