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In naher Zukunft ist der Großteil der Menschheit von einer Seuche dahingerafft. Die Überlebenden stehen vor den Trümmern einer vergangenen Zeit und müssen sich gegen marodierende Banden wehren. Der grausame Fender (Vincent Klyn) und seine Anhänger, die das Chaos erhalten wollen, versuchen, die Entwicklung eines Mittels gegen die Seuche zu verhindern. Nur der verbitterte Einzelkämpfer Gibson (Jean-Claude Van Damme), der seine Familie einst an Fender und seine Schergen verloren hat, stellt sich ihnen in den Weg…

Mit seinem Endzeitspektakel hat Regisseur Albert Pyun eine wahrhaft eigenwillige Mischung aus brutaler Kampfsport-Action, grimmigem Rachefeldzug und mystischer Erlösergeschichte vom Stapel gelassen. Zwischen hölzernen Darstellern, gestelzten Dialogen und plumpen Raufereien schlägt freilich immer wieder ein genialer Funke durch: Die religiösen Versatzstücke aus Martyrium, Kreuzigung und Auferstehung verleihen der Geschichte eine beinahe übernatürliche Aura, die mit den blassen Erinnerungsfetzen an eine glückliche Vergangenheit zu einer durchaus bemerkenswerten Stimmung verschmelzen. Es sind diese eigenwilligen Pinselstriche, die aus der ungehobelten Stangenware interessantes B-Kino machen.

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