... eine riesige Jesus-Statue aus Beton, welche die Christus-Statue in Rio de Janeiro noch an Größe überragen soll. Es ist Vorweihnachtszeit, die allerdings eher kaltherzig, weniger besinnlich ausfällt.
Jacek, ein langhaariger Metal-Fan mit Jesus-Tattoo, ist einer der beteiligten Arbeiter. Ein bisschen als langhaariger Affe oder Satanist bespöttelt, ist Jacek zwar durchaus ein kleiner Außenseiter, aber keinesfalls unbeliebt. Und auch der sehnliche Wunsch seiner Mutter, er möge endlich heiraten und Kinder zeugen, scheint sich zu erfüllen: Jacek verlobt sich mit der schönen Dagmara, die in einem kleinen Kiosk arbeitet.
Doch dann kommt es zu einem schweren Arbeitsunfall: Jacek stürzt in das Innere der hohlen, noch kopflosen Christusstatue...
Im Krankenhaus kommt Jacek langsam aber sicher zu sich – und muss feststellen, dass man ihm eine Gesichtstransplantation angedeihen ließ. Auf einem Auge ist er zudem praktisch blind, anstelle seiner Zähne muss er eine Prothese tragen, sein Gesicht fühlt sich taub an und er kann nur noch unverständlich sprechen. Nach seiner Entlassung stürzen sich die Medien und Werbeagenturen auf ihn. Doch in seinem Umfeld, das in der Kirche anfangs noch Geld für Jaceks sammelt, lässt das anfängliche Mitleid schnell nach und übrig bleibt die Befremdung, die sich bald immer radikaler aritkuliert. Und Dagmara wendet sich überfordert ab, meidet den Kontakt und lacht sich andere Männer an. Selbst Jaceks Mutter sieht in ihm eher einen Fremden und strebt mit der Hilfe des örtlichen Priesters sogar einen bizarren Exorzismus an...
Währenddessen wird die Jesusstatue fertiggestellt, zu deren Füßen sich die Gemeinschaft immer unchristlicher gegenüber Jacek verhält...