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Fulci ist nicht nur bekannt für seine Goreeskapaden, sondern auch für einige gelungene Giallos. Quäle nie eine Ente zum Spaß hat dabei sogar eine Sonderstellung. Ein reinrassiger Giallo ist das nämlich nicht ganz und ein interessantes Stück Film obendrauf, dass es erst kürzlich auf den deutschen Markt geschaffen hat. 


Der Film hat schon eine gute Atmosphäre zu bieten und die ländlichen Bilder in all ihrem sozialen missverstanden Kontext geben auch ordentlich Würze ab. Doch hinter der Fassade ist Fulcis Krimi nix anderes als ein billig heruntergekurbeltes Genrefilmchen. Qualitativ doch recht weit entfernt als der Killer von Wien. Obwohl natürlich beide Filme sehr unterschiedliche Wege gehen. Fulcis Film ist weniger konventionell. Die bissigen Kindermorde bilden schon etwas Sprengkraft, was heute aber einen auch nicht mehr auf die Barrikaden springen lässt. Leider macht zudem der Film einen ordentlichen Knick in der Spannungskurve gegen Mitte etwas. Das Ende jedoch ist wirklich gelungen und wertet den Film nachhältig auf. Eine Genreperle ist dieser Film aber ganz gewiss nicht.

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