Review

Nicht so schlimm, wie mancher getan hat, aber auch wirklich kein Kracher. Ehrenreich in der Hauptrolle bleibt blass, die Ex-Khaleesi Emilia Clarke als sein Love Interest spielt ihn locker an die Raumschiffwand.
Das Buch, immerhin von Lawrence Kasdan (Silverado) und Sohn Jake (Jumanji-Remake) bietet aber auch nicht eine einzige Überraschung oder auch nur neue Idee, was die größte Schwäche des Films ist.
In Nebenrollen agieren Woody Harrelson und Paul Bettany ebenfalls auf deutlich höherem Niveau als Ehrenreich, dessen Darstellung zudem unter der deutschen Synchro leidet.
Hans Solo ist storywise ein Western inklusive Zugüberüberfall, Pokerrunde im Saloon, Outlaws und Konkurrenz-Outlaws (und inklusive dem üblichen Hollywood-Rassissmus; ins Gras beißen nur Minderheiten wie Schwarze und Droiden und auch die Armen auf dem Shithole-Planet Savareen sind alles Schwarze).
Selbst die Action bietet nur das Erwartbare, dafür sieht mal wieder alles wunderbar aus und nach wie vor bietet das Star Wars Universe die besten Mutanten auf. Allein, was in der Sabacc-Runde (das ortsübliche Kartenspiel) an Fressen am Tisch sitzt, ist eine Oigenweide.
Reichlich Eye Candy also, der abkippende Zug ist auch so ein spitzen Design, einige gute Dialoge und eine flott erzählte Story stehen auf der Haben-Seite. Reicht für gute sechs Punkte.

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