kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 09.08.2010
Das ist nach Herzenslust rotierende Episoderie, die mit der spontanen Kraft und Freude eines jungen Hundes Kriegsfilmelemente fasst, sie apportiert und herumschleudert, um sich anschließend im Dreck zu suhlen. Das macht eine Zeit lang Spaß, insbesondere wenn sich politisch unkorrekte Spitzen einfügen (nackte Nazifrauen fangen zu ballern an, wenn sie den dunkelhäutigen Fred Williamson sehen), die im Kriegsfilmkontext theoretisch ihre Berechtigung hätten, würde der Film tatsächlich um Authentizität bemüht sein. Weshalb Tarantino daran wohl Spaß hatte, ist fast schon zu offensichtlich, um irgendwie interessant zu sein.
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