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Bei MASTERS OF HORROR gab es so einige faszinierende Geschichten, die ein ausführlicheres Spielfilm-Treatment - oder noch besser: ein aufwendiges Kino-Remake - verdient gehabt hätten, man denke nur an Joe Dantes apokalyptische Episode "The Screwfly Solution". DREAM CRUISE hingegen ist ein fragwürdiger Kandidat für eine solche Ehre. Was uns der Regisseur von RING 0 da vorsetzt, das ist auch nur wieder die typisch japanische Geistergruselmär von der Rache suchenden Frau aus dem Jenseits mit langer schwarzer Mähne, wie sie langsam und bemüht bedrohlich über den Boden auf ihre potentiellen Opfer zukriecht - nur hier halt gepaart mit Motiven aus dem Dreiecksbeziehungs-Hochseethriller TODESSTILLE. Das ist insgesamt okay, doch es ist keineswegs innovativ, besonders hart oder übermäßig spannend. Es ist wirklich nur ein Fernost-Horrorstreifen vom Fließband.

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