Review

Edward Burns und seine Kumpanen wollen ein paar der größten amerikanischen Gangster um ihr Geld bringen.
Die Story ist typisch für einen Gangster-Film und verläuft demnach nach einem ähnlichen Schema, wie z.B. die Oceans-Reihe oder After the sunset. Erst werden die einzelnen Chraraktere und deren Verhältnisse vorgestellt, was bei Confidence sehr ausführlich und damit langatmig und langweilig verläuft. Der Mittelteil, also die Planung des Verbrechens läuft ebenfalls sehr langsam und leider auch recht humolos ab, wodurch der Zuschauer endgültig gelangweilt und entgeistert wird. Das Finale ist, wie man es ebenfalls bereits kennt furios und bietet einige 180°-Wendungen, die den Zuschauer durchaus beeindrucken können.
Die Charaktere sind klischeehaft und beginnen früh sich gegenseitig zu belügen und zu hintergehen, sind aber zum Teil nicht so leicht zu durchschauen und erfüllen ihren Zweck.
Humor hat der Film leider auch kaum, lediglich beim genialen Finale kommt es zu Lachern. Die Filmmusik ist gut gewählt und auch die Kulisse ist nicht schlecht. Der Stil, dass Burns während des Films erzählt, was geschehen ist, verkompliziert den Streifen zwar, macht das Finale aber noch furioser und baut zumindest einen Ansatz von Spannung auf.
Edward Burns spielt solide, ist charmant und cool, aber er ist halt weder George Clooney, noch Marlon Brando. Die Nebendarsteller sind alle ordentlich, wobei mir Rachel Weisz am besten gefallen hat. Dustin Hoffman und Andy Garcia, denen man den Spaß am Spiel deutlich anmerkt, sind in kleineren Nebenrollen zu bewundern.
Zusammenfassend ist Confidence eine mittelmäßige Gauner-Komödie, die sehr langsam und langatmig anläuft und kaum Lacher enthält, dafür aber durch starke Darsteller und durch ein furioses Finale glänzen kann.

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