Review

Dieser Film gibt dem Wort "grottig" eine neue Bedeutung. Die Namen der Darsteller klingen hervorragend. Wenn man diesen Film dann aber sieht, fragt man sich recht schnell, ob ihre Karriere schon am Ende ist, oder wie man sonst eine solche Leistung zeigen kann. Dustin Hoffman bringt wohl die schlechteste schauspielerische Leistung seines Lebens, Andy Garcia bleibt farblos und die restlichen Schauspieler könnten genausogut in irgendeiner Soap Opera mitspielen. Kein Charakter wirkt lebendig und man kann zu keinem eine Sympathie oder ähnliches entwickeln.

Auch die Story vermag nicht zu überzeugen. Hauptsächlich geht es darum, möglichst geschickt irgendwelche Leute über's Ohr zu hauen und dabei immer einen coolen Spruch auf der Lippe zu haben. Dann versucht der Film, mit Turns von Charakteren und krassen Wendungen in der Handlung ein Feeling von Filmen wie Oceans Eleven aufkommen zu lassen. Vergebens. Die Geschichte ist unglaubwürdig, übertrieben und lächerlich cool und amateurhaft ins Bild umgesetzt. Schon zu Anfang wirkt alles viel zu verwirrt und hektisch, so daß man das Gefühl bekommt, einen Trailer und noch nicht den Film zu schauen.

So toll die Männer in diesem Film sind, sticht besonders die eindimensionale Behandlung weiblicher Charaktere ins Auge. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten:

1. Rachel Weisz - Die Diebin, die angeworben wird und dann den "Helden" bei ihrem Betrug zur Hand geht, indem sie das Opfer anbaggert. Überredet zu der Zusammenarbeit wird die zuerst Abgeneigte natürlich durch einen Flirt mit Hauptdarsteller Ben Aff..., äh, Edward Burns.

2. Alle anderen Frauen in dem Film - Hauptsache jung, hübsch, nackt, teilweise silikonverstärkt und natürlich mit möglichst kleiner Sprechrolle. So wie Frauen nunmal sind... Auch daß sich vieles im Rahmen eines Striptease-Clubs abspielt, kann nicht über diese an Lächerlichkeit nicht zu überbietende Tatsache hinwegtäuschen.

1/10 Punkten

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