Review

Staffel 2 - 8/10

Staffel 2


Wo sind die Cookies?!??

Die erste Staffel von „Final Space“ hatte mich wirklich umgehauen, 
da wollte ich natürlich nicht lange warten, um weiter zu schauen. 

Der Cliffhanger wird recht flott aufgelöst, 
und man hat mehr als nur eine Figur, die zum gewohnten Team stößt.
 
Dieses Mal müssen quer durchs Universum Artefakte gesammelt werden, 
und natürlich möglichst vermieden werden dabei zu sterben. 

An die runde, nahezu perfekte erste Staffel kommt diese Fortsetzung nicht ganz ran, 
als Fan der Figuren und des Flairs wird man trotzdem gezogen in einen gewissen Bann. 

Ein Stück vermisst man die erwachsene Kante, 
jetzt fühlt es sich ein wenig so an, als wär's mehr für die kleine Schwester und Tante. 

Garys interessante Macken wurden geglättet, die Härte etwas heruntergefahren, 
daran merkt man vielleicht, was das im ersten Jahr noch für grenzenlose Zeiten waren. 

Highlights sind dennoch alles andere als rar gesät, 
vielleicht muss man nur etwas größere Augen machen, damit man diese erspäht. 

Garys Mutter, die Vertiefung einiger Figuren und diese spezielle Rotzigkeit, 
lassen mich grundsätzlich immer wieder werden für Abenteuer mit diesem Team bereit. 

Absurde und witzige Figuren wie KVN oder Clarence brennen sich einfach ein, 
weswegen auch diese 13 Episoden laufen erstaunlich gut rein. 

Das Universum scheint weit, Welten voller Möglichkeiten, 
deswegen würde ich auf dieser Welle der Euphorie gerne noch länger reiten. 

Fazit: an die erste Staffel kommt diese etwas zahme, unkonzentrierte Fortsetzung nicht heran. Ziemlich deutlich sogar. Ein paar Figuren zu viel, weniger Witze die treffen als zuvor und nicht ganz die emotionale Tiefe und epische Weite wie erhofft. Dennoch: ein paar tolle Abenteuer im All mit einer skurrilen, liebenswerten Truppe sind drin. (8/10)

Details
Ähnliche Filme