Review

Mavis hat die Schnauze voll davon, dass sich ihre Familie nicht richtig versteht. Deshalb will sie ihren Vater überraschen, indem sie eine Kreuzfahrt organisiert, an der sämtliche Monster teilnehmen. Kapitänin des Schiffes ist Ericka, und es dauert nur wenige Augenblicke, bis Dracul ein Auge auf sie geworfen und es "ching" gemacht hat. Leider ist Erika eigentlich das Gegenteil und so ergibt sich ein obskurer Krieg um Attentat, Liebe und Humor. Und Dracul weiß nicht, wer Erika wirklich ist. Mavis will ihn vor ihr bewahren, doch am Ende kommt es doch anders, als man zuerst geglaubt hat...

Wertung:

"Hotel Transsilvaninen Teil 3" ist wesentlich besser als der 2. Teil und mindestens genauso gut wie der 1. Teil, denn hier ist die Story hauptsächlich auf Dracul gerichtet und nicht wie in den beiden anderen auf Mavis. Dabei steht hier wieder das Verhältnis zwischen Monstern und Menschen im Blickpunkt, und die Umsetzung der Thematik ist hier wieder äußerst gut gelungen mit richtig viel Humor und vielen vielen animatorischen Highlights. Im Vergleich zum 1. Teil ist die Animation mindestens doppelt so gut gelungen und grafisch absolut ansprechend. Die Lustigkeit des Films ist praktisch wie bei allen Teilen gegeben und kann wieder überzeugen. Der Film ist ansonsten wieder kindgerecht gestaltet.

Die deutsche Synchronisation ist erneut exzellent gelungen. Hier sind Anke Engelke als Ericka, erneut Rick Kavanian sowie aber auch ein Axel Lutter und ein Dieter Hallervorden zu erwähnen, wenngleich letzterer nur in einer untergeordneten Nebenrolle auftauchte. Die wiederkehrenden Komikelemente wie die beiden Werwölfe Wayne und Wanda bzw. das "Bla-Bla-Bla-Bla" können absolut begeistern. Es wäre in diesem Fall tatsächlich schade, wenn man auf einen weiteren Teil verzichten würde und damit die Großartigkeit der einzelnen Figuren nahezu verschwenden würde, gerade auch, da noch nicht alle Figuren "dran" waren (man denke nur an eine ausgreifte Story über die beiden Werwölfe oder um Frankenstein).

Auch die Musik kann hier sehr gut gefallen und überzeugen. Es ist manchmal einfach die Situationskomik, in welcher Johnny seine Musik "abfährt" und auf der anderen Seite diese tiefen Beats, die gerade auch über eine Sourround-Anlage mega gut rüber kommen und man die Töne praktisch fühlen kann. Das ist ein echtes Highlight bei diesem Film und sehr passig gewählt, auch wenn gerade diese Teilepisode manchen Zuschauern nicht gefallen wird. Ob das was in einem Kinderfilm in der Form zu suchen hat, sei mal dahingestellt.

Insgesamt für einen ebenbürtigen Teil einer großartigen Animationsreihe sind auch hier 08/10 Punkte möglich. Man sollte die vorherigen Teile kennen, es ist aber nicht zwangsläufig notwendig, einzelne Ungereimtheiten sind ohne Kenntnis der Vorepisoden nicht auszuschließen und manche Witze versteht man natürlich nicht...Bla Bla Bla Bla...

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