Handlung:
L.A., 2028: Im Hotel Artemis haben Verbrecher, sofern sie zahlende Mitglieder sind, die Chance sich medizinisch versorgen zu lassen. Das einzige Personal sind eine "Krankenpfelegerin" und Everest, das "Mädchen für alles".
Zwei Brüder suchen nach einem Überfall dort Unterschlupf. Zwar ist das Kämpfen, Töten, etc. unter den Gästen verboten, dumm ist nur, dass die Brüder etwas geklaut haben, das dem Gründer des Hotels gehört: dem Gangsterboss Wolfking. Und damit fängt der Schlamassel erst an.
Meinung:
Man muss schon sagen, dass für Hotel Artemis, das Regiedebüt von Regisseur Pearce, der u.a. die Drehbücher für Iron Man 3, Hobbs & Shaw, und Mission Impossible Rogue Nation geschrieben hat, einige bekannte Gesichter verpflichtet werden konnten: u.a. Jodie Foster, Sofia Boutella, Jeff Goldblum, Zachary Quinto, Batista, Sterling K. Brown.
Der Trailer sah auch schonmal sehr gut aus. Allerdings lässt der Film sich viel Zeit, um seine Welt zu erklären und einigen seiner Charaktere Background zu verleihen. Das funktioniert schön und gut, sorgt aber dafür, dass die eigentliche "Action" erst nach gut einer Stunde losgeht. Denn meine Handlungszusammenfassung schneidet nur das Grundgerüst an und es dauert, bis alle Figuren dementsprechend positioniert sind.
Am Ende überzeugen die sehr wenigen Actionsequenzen zwar durchaus, der Film unterhält auch, aber aus der Prämisse hätte man viel mehr machen können, gerade für Actionfans.
Kurzum:
Nicht der vom Trailer versprochene Actionkracher, aber ein durchaus solider, gut besetzter Mix aus Dystopie, etwas Action, Drama und Thriller. Für mehr fehlt aber definitiv etwas.