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Nach der Disney Produktion von 2016, kommt hier ein weiteres Real/ CGI Filmerlebnis, diesmal aus den Produktionsstätten von Netflix.


Das Publikum, welches die Geschichte des zeitlosen Originals von 1967 gut kennt, wird im Verlauf des Films mit einigen kreativen Ausbrüchen konfrontiert, die sich jedoch gut an die Verfilmung anschmiegen. 
Vermutlich wurde dies getan um sich noch etwas mehr vom jüngsten Disney Werk zu distanzieren und um somit eine Berechtigung für eine weitere, computerlastige Verfilmung zu schaffen. 
Zudem bekommt die Geschichte trotz der fabelhaften Erzählweise gar einige Einflüsse aus der Gegenwart eingeimpft.

Die Parallelen zum 2016er Disney Film sind anfangs(!) noch sehr deutlich. Und das nicht zugunsten des Netflixwerks.
Man hat das Gefühl irgendwie alles schon einmal gesehen zu haben.
Dazu kommt, dass die Animation der Tiere hier zwar schon irgendwie in Ordnung ist aber auch sehr vermenschlicht wurde und dadurch oft befremdlich wirkt. 


Punkten kann "Mogli - Legendes des Dschungels" durch eben diese neuen Ansätze in der Erzählweise.  Diese Sorgen dafür, das der Film durchaus überraschen kann und vor allem in der zweiten Hälfte einige düstere, durchaus erwachsene Szenerien mit sich bringt, die man so nicht unbedingt erwartet hätte.


Einen Blick kann man hier durchaus wagen. Der Film bietet so gut wie keine nennenswerten Längen. Ein Highlight ist es aber auch nicht. Trotzdem wird man am Ende überrascht sein welche Szenen es sind, die im Gedächtnis bleiben.


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