Review
von Hellhammer
Ant Man ist unter den Superhelden definitiv einer der sympathischsten: liebender Vater, etliche Schwächen (z.b chaotisch) und eben einer der mal klein und mal groß ist (wie wir alle- zumindest im übertragenen Sinne).
Leider bot das Kino indem ich ihn samt Begleitung gesehen habe nicht die 3D Variante an, Ich hätte hier gerne mit Teil 1 verglichen, den ich diesbezüglich sehr gut fand.
Von meinem ersten Eindruck her befürchte ich aber, dass das 3D mich hier nicht an allen Stellen wird begeistern können, da einige Szenen doch recht selbstzweckhaft darauf konzipiert waren (man konnte auch in der 2D Version abschätzen wo Pop up Effekte etc zum Einsatz kommen
Zum Film selber: Die Heldenriege weiß durch die Bank weg zu begeistern, wobei für mich Michael Douglas und Abby Ryder als Sympathisanten besonders hervorstechen und dem Ganzen eine besondere Note ans Menschlichkeit in den richtigen Momenten verleihen.
Was mir etwas gefehlt hat war ein adequater Gegenspieler. Ghost war dafür denkbar ungeeignet und hat mir persönlich zu wenig dahergemacht. Der Hauptgegner in dem Streifen ist die Zeit wobei zemlich klar ist, dass diese am Ende besiegt werden kann.
Das letztelich sehr offene Ende nach dem Abspann empfand ich als etwas zu harten Einschnitt.
Alles in allem ein gelungenes Sequel, allerdings nicht ganz der große Wurf auf den ich nach dem deutlich besseren ersten Teil gehofft hatte.