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My money back, please

Ein junger erfolgloser Schriftsteller, der einen Killer engagiert, um ihn umzubringen, dann aber einen Verlag findet, sich verliebt und es sich anders überlegt – einen solchen Stoff sollten die Engländer doch eigentlich am besten hinkriegen.  Debütant Tom Edmunds (Drehbuch und Regie) ist damit allerdings überfordert. Zu ernst sind im Kern die hier behandelten Themen, es will sich schlichtweg keine Unbeschwertheit oder gar Leichtigkeit einstellen, die Scherze wirken schal, die Emotionen aufgesetzt.  Der Film hätte deutlich mehr schwarzen Humor sowie die eine oder andere Übertreibung vertragen – so dümpelt die Geschichte recht ereignislos vor sich hin, ist dort nett, wo sie böse sein sollte und manchmal erstaunlich herzlos, wenn beispielsweise Unbeteiligte versehentlich das Zeitliche segnen müssen. Da kann auch Tom Wilkinson mit seinem soliden Schauspiel nicht viel retten.

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