Ein Zug verschwindet in der Moskauer Metro. Fünf Tage später hat ein Pärchen einen Digger angeheuert um ihre verschollenen Freunde zu suchen, die mit dem Zug unterwegs waren. Sie finden etwas anderes...
Höhlen und Katakomben hatten seit jeher etwas faszinierendes, seien es die Nünberger Keller, die Pariser Katakomben oder eben die Moskauer Metro mit ihren verlassenen Tunneln und Bahnhöfen.
Der Film ist leider so gar nicht faszinierend.
Es geht ganz okayish los mit einigen Momentaufnahmen einer Cosplay-Convention und der Abstieg des Pärchens ist auch recht atmosphärisch, steigt man doch tief hinab in eine gigantische von Pfeilern gestützte Halle. Sieht gut aus. Auch die in endlose Schwärze zu führen scheinenden U-Bahn-Tunnel sind ganz nett anzuschauen.
Das war es aber auch.
Das Schauspiel ist reichlich mau.
Die Figuren sind austauschbar und großteils unsympathisch.
Der Soundtrack wird irgendwann einfach anstrengend.
Die Kameraführung ist bestenfalls mäßig.
Die Story ist quasi nicht vorhanden oder streckenweise einfach dämlich.
Die Dialoge sind bisweilen einfach dumm.
Die Übersicht, wer wann wie wo ist, geht schnell verloren.
Die Gore-Effekte beschränken sich auf aus dem Off ins Bild vergossenen Himbeersaft und einen Leichenberg.
Das Monster könnte aus dem 50ern stammen, ist nicht mehr als ein Mann im schlecht sitzenden Gummianzug.
Der finale Twist ist doof, aber unterhaltsam.
Naja, Spannung sucht man eher vergebens.
Völlig belangloser, überflüssiger Untergrund-Horror.