Review

Metropolis von weitem in seiner ganzen Pracht gezeigt, eine wahrhaftige Metropole, sauber, aufgeräumt, eine riesige Brücke über dem Fluss, kaum Menschen auf den Straßen, viele stehende Wagen, einer durchrast die Einsamkeit. Zwei Polizisten im Streifenwagen durcheilen die Gegend, der Funk tönt, der Ältere der Beiden weiß schon, was ihn höchstwahrscheinlich erwartet, eine Entführung mit Hightech-Waffen, die Intergang am Scharmützeln, die Streifenwagen zu Brei geschossen, selbst das S.W.A.T. Team ist angerückt und machtlos, der Bürgermeister gekidnappt, Superman kommt zur Rettung, bisschen, aber nicht ganz zu spät. Die Gang wird ausgeschaltet, allein der Titel verstört, das 'Death', der Man of Steel mit geballten Fäusten, die Justice League wird gerufen, Flash und Cyborg werden zur Aufräumarbeit heran gerufen, Flash beschwert sich wieder über seine 'Hausmeistertätigkeit', es gibt etwas Selbstparodie und andere Formen der Ironie, ansonsten wird sich mit der eigenen Vergangenheit beschäftigt, ein Forschungsprojekt, die lange Reise analysiert, die Informationsquelle, es werden gar die Eltern, als Halluzination bzw. Hologramm vorgestellt:

Superman [ gesprochen von Jerry O'Connell ] ist zu einem beliebten Superhelden in Metropolis und der ganzen Welt geworden. Nachdem er eine versuchte Entführung des Bürgermeisters Booker [ gesprochen von Jonathan Adams ] durch Intergang vereitelt hat, bringt er ein Stück ihrer Technologie zur Analyse in die S.T.A.R.-Labore. Im Anschluss daran wird Superman von der 'Daily Planet'-Reporterin Lois Lane [ Rebecca Romijn ] über sein Familienerbe und die Ursprünge, wie er auf die Erde kam, interviewt. Später in der Nacht lernt Lois die Adoptiveltern [ gesprochen von Paul Eiding & Jennifer Hale ] von Clark Kent kennen. Aufgrund ihres geringen Wissens über Clarks Privatleben verlässt Lois verärgert die Stadt und überdenkt ihre Beziehung.

Es wird auch etwas geflirtet, zwischen dem Heroen und der Reporterin Lane, ein persönlicher Transport vor dem 'Daily Planet', die große Story steht, Kent wird natürlich direkt bei der Ankunft getroffen, das Doppelleben, gleichzeitig anstrengend und genossen. Kent und Lane sind ein Paar hier, ein Ausflug über das Wochenende geplant, die Hamptons haben gerufen, auch da gibt es Neuerungen, seine (Pflege)Eltern wollen die Stadt besuchen, das erste von vielen Problemen, die die Geschichte umgibt, mit Zeit und wissenschaftlicher Expertise herangezogen, Ermittlungen nach dem Verbrechen angestellt, auf unterschiedlicher Art und Weise, Überstunden geschoben, ein Privatleben nebenbei geführt. Die Zeitungsredaktion hat hier auch eine Nachrichtenabteilung, ein Fernsehprogramm, nicht nur in gedruckter Form anwesend, auch in visueller Hinsicht, die Zeichnungen bekannt, vertraut und trotzdem neu, "Es ist bereits dein neunter Flug, Boss. Du kannst davon nicht mehr überwältigt sein.", man ist es trotzdem, ein Produkt bei WB Animationsabteilung.

Luthor ist auch anwesend, unter Hausarrest gestellt eigentlich, dies aber umgehend, ein Verbrechen auf der Erde, mit derben, anfälligen, diffamierenden Äußerungen selbst gegenüber seiner Mitarbeiter, ein Weltraumgeschehen zusätzlich, scharfkantige Gesichter, klare Strukturen, eine Katastrophe im Weltraum, ein Trümmerfeld, drei Astronauten weggeschleudert, ein vierter sitzt in der explodierenden Kapsel, er hat bis zum letzten Moment auf eine Rettung gehofft. Wonder Woman wirkt auch mit, im Verbund einer Simulation, ein Training , ständig in Vorbereitung, ständig der Gefahr bewusst. In die Höhen und in die Tiefen geht es hier, einem abgespaltenen Trümmerteil nach getaucht, tief unter der Meeresoberfläche, ein horrorartiges Geschehen, das Wasser färbt sich blutrot, fast wie in Deep Star Six; dafür sind andere Teile der Handlung recht albern gehalten, fast wie eine Komödie, darum geht es bei den anderen Filmen nicht, dort wird mehr auf blanken Ernst gespielt.

Um Liebe und auch andere Gefühle geht es hier, um Verlobung und Erfahrung und Heirat, um das Zusammentreffen mit anderen Angehörigen, um das Verschweigen und die Wahrheiten, um Aufnahme und Ablenkung, die Vorbereitung für einen Zweiteiler, genug Zeit und genug Muße, auch ohne Materialschlacht eine Erzählung dar bereitet, die Normalität gezeigt und präsentiert, Geheimnisse offenbart, Animation mit Herz und Seele und Verstand, dennoch 'einfach' konstruiert, gruselig auch, plus Frauen- und Männergeschichten, "Kümmere dich um deinen eigenen Plan." Durch den Einsatz der uniformierten Hüter von Gesetz und Ordnung wird bei den Actionszenen eingangs auch meist auf Normalität gegangen, das Abfeuern von Schusswaffen, das Zertrümmern von Autos, ein explodierender Tanklaster, das ganze Programm von Effekt und Wirkung. Sonst weniger präsente Mitstreiter wirken hier auch mit, Green Lantern, kaum einen Einzelfilm, auch selten Auftritte mit seinen Kollegen gehabt. Die League hier eine Art Verein, die sogar Buchführung machen über Ausgaben und Einnahmen, die wöchentliche Jour fixe anordnen, die einander gratulieren, die zusammen in der Vorstadt einen Kampf ausüben, mit wenig Effekt beim Gegner, einer Tötungsmaschine ausüben.

Beziehungssorgen stehen auch an der Tagesordnung, auch eine Beichte, nur die Brille abnehmen hilft Lois Lane bei der Entdeckung ihres Freundes und ihres Schwarms, die Geheimnistuerei hat ein Ende, Gott sei Dank, in höchster Not geschehen, man hatte schon ein Ende der Partnerschaft geahnt. Zum ungünstigsten Zeitpunkt kommt die Offenbarung, ein aussichtsloser Kampf, die Straßen weiterhin menschenleer, man hört ab und an Schreie, sieht aber keine Passanten oder andere Bevölkerung, nur Feuer, Schall und Rauch, durcheinander wirbelnde Fahrzeuge, die wie Puppenhäuser durch die Luft geworfen werden, dazu flammende Tankstellen und viel Brutalität bis zum Übertöten, ein Vernichtungskrieg geboten, auch Superman am Bluten, durch die Wolkenkratzer geschmissen, Doomsday hier kreiert, ein "Spitzen-Predator", mit einigen außergewöhnlichen Einstellungen visualisiert, auch die Brücke kommt zu Schaden, wird zum Tatort, zum Schlachtfeld gemacht, Frauen und Kinder in Bedrohung, zwischendurch etwas Menschlichkeit gezeigt, dann zerbrechende Bauteile, empfindliche Läsionen, die Stadt versinkt im Chaos; "Du musst dringend die Kavallerie rufen." - "Ich bin die Kavallerie.", ein böses Omen, ein schlechtes Zeichen.

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