Diese großartige Tragikomödie beginnt mit dem Begräbnis einer der Hauptfiguren, der Schülerin Sakura. Es folgt ein Sprung zurück in der Zeit & im Folgenden erleben wir die letzten Monate der aufgeweckten & lebenslustigen jungen Frau. Sie leidet an einer unheilbaren Erkrankung der Bauchspeicheldrüse & weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird, was aber abgesehen von ihrer Familie niemand weiß, nicht einmal ihre beste Freundin. Durch Zufall stolpert ihr Mitschüler Haruki über ihr Tagebuch. Der wortkarge Einzelgänger & Außenseiter reagiert unerwartet abweisend & mitleidlos, was Sakura dazu verleitet, ihn auszuwählen, mit ihr die letzte Zeit ihres Lebens zu verbringen.
Bloß nicht vom seltsamen & unappetitlichen Titel (der aber gut passt) abschrecken lassen... I want to eat your pancreas ist ganz großes Gefühlskino, ähnlich wie Ich und Earl und das Mädchen & Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Einerseits furchtbar traurig, andererseits auch sehr schön & wunderbar berührend. Gegen Ende drückt das Anime stark auf die Tränendrüse, es wird auch etwas kitschig, was aber nichts daran ändert, dass es nicht schadet, Taschentücher bereitzuhalten. Übrigens gibt es eine unerwartete Wende, die die angenommene Vorhersehbarkeit zum Teil aushebelt & mich echt geschockt hat. Toll!