Nahe einem Kaff landet eine fliegende Untertasse, ein paar Halbstarke treffen auf einen der Aliens, die Obrigkeit glaubt ihnen nicht, die Polizei findet das Raumschiff. Und so weiter. Der Plot ist nicht sonderlich innovativ, was trotzdem noch einen unterhaltsamen Streifen ergeben könnte. Ist hier leider nicht der Fall.
Dass das Ganze nicht wirklich ernst zu nehmen ist, daraus macht der Film selbst keinen Hehl, er versucht es gar nicht auf der seriösen Schiene. Schon im Vorspann, einem durchblätterten Buch mit Comiczeichnungen, wird dies deutlich. Ein komödiantischer Ton, der allerdings nicht funktionieren will, zieht sich durch den gesamten Film. All dies in wenig abwechslungsreichen Kulissen, die den günstigen Anstrich dieses in sieben Tagen runtergekurbelten Werks unterstreichen. Allerdings erreicht er dabei nie den Unterhaltungsfaktor eines Ed Wood-Streifens.
Die Besetzung ist eher nicht der Rede Wert, allerdings bekommt man hier einen jüngeren Frank Gorshin zu sehen, der später als „Riddler“ in der famosen Batman TV-Serie auftreten sollte. Der Aspekt, dass der Film während nur einer Nacht spielt, ist ein nettes Detail, letztlich aber irrelevant. Gedreht wurde fast ausschließlich im Studio.
Selbst bei seiner übersichtlichen Laufzeit von unter 70 Minuten kommt der Film nie so recht vom Fleck, sondern verharrt in seinen limitierten Szenarien, kaut diese wieder und wieder durch. Dazu bleiben die titelgebenden Aliens recht unterrepräsentiert, wenn sie sich nicht gerade an einem Rindvieh vergreifen.
Für die offensichtlich angestrebte Komödie zu unlustig, im SciFi-Teil zu unterentwickelt und insgesamt einfach zu träge.