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Im Jahr 1973 endet die Landung auf dem Mars für die Crew des Raumschiffs „Challenge 141“ in einer Katastrophe. Nur der Commander der Mission überlebt und steht nun im Verdacht, seine Mannschaft umgebracht zu haben. Und so wird ein zweites Raumschiff geschickt, welches ihn zurück zur Erde bringen soll. Auf dem Schiff steht er unter ständiger Bewachung, denn seine Geschichte, dass ein unbekanntes Wesen für all das verantwortlich sein soll, will ihm zuerst niemand glauben.

Der Ablauf erinnert stellenweise an Ridley Scotts späteren Klassiker „Alien“ (1979). Das mörderische Alien an Bord, das nach und nach die Mannschaft dezimiert und wieder spielt eine Luftschleuse eine nicht unwichtige Rolle. Ganz so spannend ist „It!“ dann zwar nicht geraten, trotzdem macht der Streifen Spaß.
Mit seinen knapp 69 Minuten ist er knackig kurz geraten und die immer neuartigen Versuche, den ungebetenen Eindringling zu vernichten, sind schon nett gestaltet. Dabei ist es schon belustigend, wie an Bord mit Granaten und Feuerwaffen umgegangen wird.

Das Design ist schön naiv, das Setting mit den verschiedenen Etagen in der Rakete wird dabei zweckdienlich genutzt und das Monsterdesign ist für den Retroblick durchaus gelungen. In zwei Wochen gedreht und eher kostengünstig produziert, macht das Ergebnis doch was her und bietet wenig Leerlauf. Leider zeigt man vom Monster zu schnell zu viel, da wäre eine langsamere Enthüllung effektiver gewesen.

Wahren Horror sucht man hier vergebens, aber wenn man auf diese alten Sci-Fi-Teile steht, ist das hier gut zu konsumieren und macht über die eh begrenzte Laufzeit ausreichend Laune.

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