Wenn man solch einen Filmtitel liest, ist man sehr gespannt auf das Werk. Nur leider entspricht der Film so gar nicht den Vorstellungen, die man sich gemacht hat. Wer hier auf eine wilde Trash-Oper ala Rodriguez oder Tarantino gehofft hat, wird bitter enttäuscht sein.
Denn eigentlich ist dies ein hochemotionales Werk übers Altwerden. Der Mann, der damals Hitler tötete ist heute ein alter einsamer Mann, der schon mit Selbstmordgedanken spielt. Immer wieder kramt er die alte Kiste hervor, packt sie dann doch wieder weg. So eine Art McGuffin, denn was in der Kiste ist, wird nicht verraten. Ich glaube, sie enthält seine Pistole.
Während wir dem Mann in seinem tristen Leben begleiten, enthüllen uns Rückblenden sein Heldenleben als Spion im Krieg und seine große Liebe. Und dann eine letzte große Mission: Den Bigfoot töten. Eine neue Lebensaufgabe, neuer Mut, aber dann?
Ein sehr ruhiger Film, melancholisch und traurig. Schöne Landschaftsaufnahmen, viel Wehmut und auch ein wenig Action. Wobei der Bigfoot seinem Namen nicht gerecht wird und schwach getrickst ist.
Für einen Lowbudget-Debütfilm ein gelungenes Werk mit guten Ansätzen. Aber doch mehr Drama und weniger Actionfilm. Actionfans werden hier enttäuscht sein!