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Der Mann, der zuerst (angeblich) Hitler beseitigt und sich dann mit Bigfoot anlegt, muss doch ein interessantes Leben führen - sollte man meinen. Der Film, der irgendwie zwischen allen Stühlen sitzt, schafft es allerdings nicht, beide Kapitel so richtig spannend zu erzählen und verplempert viel Zeit mit unnötigem Leerlauf. Es hätte eine absolute Trash-Granate werden können, doch hier wird auch der Fehler begangen, das Ganze als ernst gemeintes Drama (!) durchzuziehen, was einfach nur befremdlich wirkt und nicht passen will. Darum stolpert da ein ergrauter, etwas sanfterer Clint Eastwood Verschnitt durch die Gegend und verliert sich immer wieder in Erinnerungen, bevor er dann viel zu rasch auf einem Berg auf einen viel zu dürren Großfuß trifft, der mehr wie ein behaarter Zombie wirkt. Was immer die Macher mit ihrem Werk bezwecken wollten: Es ist ihnen nicht geglückt.