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Der Slender Man: das kurzlebige Internetphänomen, das beinahe zu einer neuen Ikone des Horrors avanciert wäre, aber dann gleich wieder in der Mottenkiste verschwand wie so viele andere mystische Gruselgestalten zum Vergessen (z.B. Bloody Mary oder der Bye Bye Man). Irgendwie schade, denn der schick gekleidete, dürre Lulatsch hat was. Sein erster (offizieller) Film erweist sich als eine unblutige Grusel-Schlaftablette vom Fließband mit den üblichen CGI-Tricks, Hysterie um fast nichts und einem wirren Spiel mit irgendwelchen Motiven. Die sehr jungen Darstellerinnen geben bestimmt ihr Bestes, doch das Skript gibt einfach zu wenig her und überhaupt verkörpern die Teenie-Akteurinnen auch gleich die einzige Sorte von Publikum da draußen, die man mit so einem Nonsens ängstigen kann. Erfahrene Genrefans hingegen werden sich denken: Nur ein weiterer Möchtegern-Spuk, der kommt und geht.

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