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Kaiju Eiga als mittelalterliche Märchenstunde. Eigentlich mal eine willkommene Abwechslung zur ständigen Verwüstung von Tokio oder Osaka, aber weder das Monsterfilm- noch das Fantasyklientel dürfte seine Freude an diesem Gemisch haben, denn diese Toho-Produktion lässt die Giganten nur viel zu selten von der Leine und langweilt uns lieber mit einer x-beliebigen Love Story, wie sie in den Kostümfilmen aus Hongkong schon etliche Male und meist optisch virtuoser erzählt wurde. Nur im tricktechnisch plumpen Finale geht es ganz japanisch, wenn auch mehr wie bei Ultraman denn bei Godzilla zu, wenn ein polierter heroischer Koloss aus Stahl den unbeholfenen achtköpfigen Drachen, der doch nur wieder wie eine weitere aufgemotzte Variante von King Ghidorah ausschaut, systematisch auseinandernimmt. Sonderlich spannend oder unterhaltsam ist das dann aber auch nicht mehr.

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