Review

iHaveCNit: Burning (2019)
nachgeholt im Heimkino 25.12.2019

Leider konnte ich aufgrund der geringen Anzahl an für mich verfügbaren Kinovorstellungen im Juni „Burning“ nicht im Kino sehen, so dass ich ihn mir für das Heimkino aufgehoben habe. Der südkoreanische Film von Lee Chang-Dong hat es jedoch nicht ganz geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen, wie es „Parasite“ von Bong Joon-Oh geschafft hat.

Der junge Jongsu trifft zufällig auf seine alte Schulkameradin Haemi. Nach einem gemeinsamen Treffen der beiden verliebt er sich in sie, doch kurz darauf ist Haemi auf einem Afrikatrip unterwegs. Als sie zurückkehrt, ist der wohlhabende Ben an ihrer Seite. Nach ein paar gemeinsamen Aktivitäten scheint Haemi auf einmal spurlos verschwunden zu sein. Während Ben damit scheinbar kein großes Problem zu haben scheint, gerät der gute Jongsu immer tiefer in ein Netz aus Paranoia und Misstrauen.

Woran liegt es denn, dass der Film mich hier nicht ganz in seinen Bann ziehen konnte ? Es ist vermutlich ein ähnliches Problem wie zum Beispiel bei „Prisoners“ von Denis Villeneuve. Egal wie gut die Schauspieler hier agieren – Steven Yeun, Yoo Ah-In und Jeon Jong-Seo machen einen richtig tollen Job – und auch die dem Film zugrunde liegende Symbolik sehr interessant und spannend ist, so ist der Film mit seiner Laufzeit von knapp 2,5 Stunden einfach zu lang und ist in manchen Abschnitten einfach zu ruhig und ereignislos. So hat es mir leid getan, dass ich mich hier auch durchaus mal gelangweilt habe.

„Burning“ - My First Look – 8/10 Punkte.

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