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Diesmal ist die Mixtur aus moralisch angestrichenen Horrorgeschichten, makaberem Humor und Sozialkritik nicht sonderlich gut gelungen. Das verwundert umso mehr, weil doch die Macher des 1. Teils für diese Fortsetzung zurückgekehrt sind. Zu billig und zugleich zu gelackt schaut das Ganze aus. Und waren im Vorgänger die Anspielungen auf soziale Ungleichheiten und Rassendiskriminierung in den USA nur eine Beimischung, so bekommt der Zuschauer in diesem Fall mit lauter Predigten über die ach so ungerechten und verdorbenen Vereinigten Staaten förmlich eins mit der Bratpfanne übergezogen. Weit auseinander geht auch die Qualität der Spezialeffekte, die von gut umgesetzten fliegenden Glasscherben bis hin zu einer klobigen, albernen Stoffpuppe reicht, in der sich deutlich erkennbar ein Statist abmüht. Das alles sorgt für einen äußerst zwiespältigen Eindruck und geht zu Lasten eines großen Horrorspaßes.