Von einem Upgrade kann keine Rede sein, denn nichts wird je das kultige 1987er Actiongewitter mit Arnie im Dschungel entthronen. Für eine weitere kurzweilige Monstershow reicht es dann aber doch. Allerdings gehört PREDATOR nun auch zu jenen Filmreihen, die sich nur noch im Kreis drehen, weil sie sich ständig selbst zitieren und die Nostalgiekuh fleißig melken (die andauernde Musik von Alan Silvestri!). Autistische Wunderkinder, übertrieben hünenhafte und unkaputtbare Überpredatoren sowie reichlich erweiterte bzw. variierte Hintergründe und Motive der außerirdischen Jäger gehören hingegen zu den zweifelhaften Neuerungen, die dieses UPGRADE mit sich bringt. Außerdem wird uns eine bemüht knuffige Truppe von Outcasts aufs Auge gedrückt, die nie ernst sein kann und ausschließlich für Comedy Relief sorgt - und diesen Spaß-Psychos wurden beschämend schlechte Dialoge und Witze in den Mund gelegt.