Ehrgeizige TV-Reporterin kann sich in die Gedankenwelt von Serienkillern einklinken - und kommt dabei nicht mehr heraus...
Wer hier einen billigen Direct-to-Video-Aufguss von Wes Craven´s "Shocker" erwartet, der liegt knapp daneben. Viel eher ist der Film eine Mischung aus Videoclip-Arthaus und semiprofessionellen Amateurtrash. Ein Mindtrip, der leider an arger Substanz- und Inhaltslosigkeit leidet.
"Transgression" schickt den nächsten Sadomaso-Killer in der Ledermaske auf die Beutejagd. Der kommerzielle Torture Porn warf seine Schatten voraus, ohne dass die Folterorgien besonders drastisch sind. Dafür hat dieser Ultra-Low-Budget-Streifen ein nihilistisches Flair im schönsten 90er-Jahre-Stil, nicht nur einmal ist er einfach nur schrecklich langweilig.
Leider wiederholt sich zu vieles in dem Film zu oft, die Handlung ist verwirrend oder kommt nicht so richtig vom Fleck. Arg tricky oder gehaltsreich ist die Story eh nicht. Wer auf Blutsudeleien in der Folterkammer aus ist, hat auch hier schon Härteres erlebt. Nur für Leute mit leicht schrägem Geschmack ohne große Erwartungshaltungen. 5 von 10 Punkten.