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Den Regiestil muss man mögen: unheimlich lange Einstellungen, alles sehr langsam, lange Dialoge über die Nebensächlichkeit des Seins. Geschmacksache - und zugegeben, etwas straffer hätte man das ganze schon gestalten können. Aber nach sehr trägem Auftakt steigert sich der Film, und bietet in der zweiten Hälft einen genialen Showdown, drastische Gewalt und irre viel Spannung. Am Ende verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, alle hängen irgendwie mit drin, kaum einer wird überleben. Ein rauher, existenzialistischer Cop-Gangster-Krimi. Old School, aber enorm gewalttätig. Sehr sehenswert, aber auch sehr indviduell, nicht jedermanns Sache!