Na das war wohl eher nichts, Herr Schrader! "Katzenmenschen" ist zwar mit Nastassja Kinski und einem noch unergrauten Malcolm McDowell zweifelsfrei gut besetzt aber Spass machen tut dieser laue, kaum mitreißende Mix aus Erotik, Tier-Grusel und Thriller einfach nicht. Der Grund hierfür ist schnell gefunden: Es passiert auf deutlich zu lange, nicht immer logische 2 Stunden einfach viel zu wenig - sowohl in inhatlicher als auch in actionseitiger Hinsicht. Die lecker Kinski läuft 2-3 mal im Adamskostüm durchs Bild, ebenfalls 2-3 mal gibts einen blutigen FX der Marke "abgebissener Arm" und last but not least summieren sich auch die Spannungsmomente auf etwa diese bescheidene Anzahl. Katzen statt Werwölfen, das reicht als Innovation einfach nicht.
Unterm Strich bietet Paul Schraders nicht unatmosphärisches Remake des 40er-Jahre-Originals einfach viel zu wenig für eine gute Bewertung. So ists doch irgendwo schade um die recht schöne, von Jerry "The Rock" Bruckheimer produzierte Technik und die namhaften Darsteller...