Ein Film, der mit Nastassja Kinski und Malcolm McDowell zwei charismatische Hauptdarsteller aufbieten kann und auf ansprechende Weise zwischen ästhetischer Erotik und teils ziemlich blutigem Horror oszilliert.
Mir fehlt leider der Vergleich zum Vorgänger von Jacques Tourneur, aber es ist wohl als recht wahrscheinlich anzusehen, dass die Vorzüge der 80er Jahre-Version von Paul Schrader mehr auf der vordergründigen Ebene liegen. Aber dies spricht nicht unbedingt gegen den Film. Man könnte ihm allenfalls vorhalten, dass der provokanten Ästhetik des Films ein wenig die Fundiertheit und Plausibilität des Handlungsverlaufs zum Opfer fällt. Wir haben es letztlich eindeutig mehr mit einem Film für das Auge als einem für den Verstand zu tun. An Spannung fehlt es nicht, und die Effekte sind zwar nicht zahlreich, aber relativ krass - von der Machart her nicht unbedingt epochal, aber im Ganzen kann ich den Film bedenkenlos eiterempfehlen.
Wertung: 8/10