Review

Handwerkalypse Now

Wendell braucht dringend Geld, weshalb er einen Handwerksjob bei Suzanne annimmt. Die ältere Dame erscheint etwas seltsam – ist in Wirklichkeit aber „batshit crazy“, wie man so schön sagt. Um sich seine ersehnte unterschriebene Auftragsbestätigung zu verdienen, muss Wendell einiges mitmachen – von unangemessenen Avancen bis zur Bedrohung mit einer scharfen Waffe. Doch es wird noch merkwürdiger. Und ekliger. Und blutiger. 

Der Film hat weder mit Francis Ford Coppolas DEMENTIA 13 noch mit dem Stummfilm DEMENTIA von 1955 zu tun, noch schließt er an einen ersten Teil des Regieduos Mercer/Testin an – der Titel scheint so weird und beliebig wie der Filminhalt. 

DEMENTIA PART II ist von seinen Mitteln und Möglichkeiten her ganz klar ein Amateurfilm, aber ein schön abgefahrener mit interessanten Ideen, schrägen Figuren und durchschimmerndem Potenzial. 

Der 67-minütige Schwarzweißfilm entstand in nur 5 Wochen, um rechtzeitig zu einem Festival fertig zu werden. Filmmaking as a Challenge. Mit etwas mehr Zeit und Muße hätte hieraus noch eine richtig gute Midnight-Madness-Horrorcomedy werden können. So ist es eben nur ein etwas längerer, dafür recht kurzweiliger Kurzfilm.

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