Review

In der Mohave-Wüste mieten zwei Pärchen ein luxuriöses Anwesen für ein Wochenende. Eigentlich scheint alles entspannt, es werden Drogen eingeworfen, und alle fühlen sich dort wohl. Als eine Ältere Dame mal telefonieren möchte, versteht Victor nicht, wie Sarah das zulassen kann, so mitten im Nirgendwo. Und als die Dame dann nicht gehen möchte, kommt es zum Streit und leider getötet. Als dann noch Estelle während der Auseinandersetzung ihren Freund tötet und dann auch noch die herbeigerufene Polizei auftaucht, scheint die Situation komplett aus dem Ruder zu laufen, doch gerade die Polizei ist nicht das, was sie zu sein vorgibt...

Wertung:

"Hell is where the Home is" wirkt anfangs als dahinplätschernder Film, der zum "Homeinvasion-Horror" gezählt werden kann, und was man letzten Endes dort zuzählt, bleibt jedem selbst überlassen. Man wird nahezu eingelullt, bevor die Handlung erst innerhalb des Hauses stattfinden, und dabei gilt Victor als Verursacher, denn er ist der Unruhestifter, und ohne den gesamten Kontext zu kennen, kann man das als Kernhandlung vermuten. Die eigentliche Homeinvasion beschränkt sich im Verlauf leider auf weniger als die letzten 30 Minuten des Films, wo mehrere Maskierte Männer die Freunde bedrohen, so dass das Szenario dann eher mit einem Film wie "The Strangers" vergleichen lässt, obwohl der "Terror-Charakter" bei Letztgenanntem deutlich besser zur Geltung kommt. Vom Spannungsaspekt fand ich "Hell is where the Home is" ganz unterhaltsam, wenngleich ich mir gewünscht hätte, dass es nicht eine so geringe Begründung für den Angriff und Terror gegeben hätte. Leider wird aber erst am Ende klar, was die Vormieter gemacht haben und weshalb die "Homeinvasion" erfolgt. Die jetzigen Mieter sind also eigentlich nur Zufallsopfer, und das nimmt dem Film auch etwas an Qualität.

Die Schauspieler kannte ich allesamt nicht. Auch Ton und Umfeld der Handlung lassen ein wenig zu Wünschen übrig, so dass dies zwar kein kolossal schlechter aber auch kein extrem guter Film ist. Diesen hier kann man etwas oberhalb des Durchschnitts ansiedeln, und damit ist er gut bedient. Wenn bereits mehrere Filme dieses Genres bekannt sind, dann kann man wahrscheinlich auf eine Sichtung verzichten, andernfalls darf man auch gerne mal zugreifen. Als Wertung gerade so 06/10 Punkten.

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