Andreas "Splatter bis zum geht nicht mehr,nur realistisch sieht es nicht aus"Schnaas will in die Fußstapfen des großen Olaf Ittenbach treten,und macht sein Übersee Debüt,genauer gesagt in New York,Amerika.Wer jetzt schon lauthals loslachen will,weil er sich vorstellt ,wie Deutschlands Amateursplatterpapst Nummer Eins mit Handcam bewaffnet in New Yorks Straßenschluchten billig albernen Blutsudeleien hingibt,muss man erstmal jedoch den Wind aus den Segeln nehmen.Erstaunlich professionell produziert(für Schnass Verhältnisse natürlich)kommt die ganze Choose zunächst daher.Es wurden vornehmlich Ami "Schauspieler" im unterstem Semester verpflichtet(oder einfach welche,die sich nur für welche halten),die den Film wirklich was internationales verleihen,also ein grosser Schritt zu den in der Heimat runtergekurbelten Suffprollereien.Auch das Intro,wo der geisteskranke,übermenschlich starke Kriegsherr Nikos gefangengenommen wird,und anschliessend noch eben mit blosser Hand einem der Häscher das Gesicht runterreisst,bevor er selbst hingerichtet wird,ist stimmig.Nun aber geht der Katzenjammer los,denn Mr Schnaas könnte man selbst ein Millionenbudget zur Verfügung stellen,er würde aus diesem Film noch eine seiner unbeholfenen Rumalbereikaspershows machen.Der erste Teil des Films spielt komplett in einem grossen Raum(plus Gänge,Lagerräumen,Toiletten usw)wo erstmal zig Leute vom wiederbelebten Barbaren niedergemetzelt werden.Die letzten beiden Überlebenden lassen sich dann im zweiten Teil des Films von Nikos durch das New Yorker Nachtleben jagen.Schnaas hat es sich natürlich mal wieder nicht nehmen lassen,und spielt den Bösewicht mal wieder höchstpersönlich,also ist mal wieder für Lacher massenhaft gesorgt(einen untoten Barbarenfürst in Faschingskostümierung,Suppentopf aufm Keks,Billigschwert aus dem Fantasyladen sowie mörderischer Bierplauze bekommt man nicht jeden Tag zu sehen).Irgendeine unbekannte Pornotusse hat dann auch noch einen Gastauftritt in einer Duschszene,wohl in der Hoffnung möglichst vielen notgeile Proleten einen gelungenen Filmeabend zu bescheren.In dieser Vorrausicht hat Andreas wohl auch den Hinweis "Partysplatter" mit aufs Cover gepappt,um wohl nicht ganz der Schmach blossgestellt zu sein....nee,so nicht Freundchen.
1 Punkt für die professionellere Produktion und noch einen für die zugegebenermaßen verbesserten Splattereffekte.
Macht 2 Zähler,und einen neuen Rekord in meiner Schnaas Bewertungsskala