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Der Schnaas griff in völliger Selbstüberschätzung nach den Sternen, als er in Amerika eine Splatterkomödie drehen wollte, und fiel dabei trotz Unterstützung durch Troma ganz gewaltig auf die Schnauze. NIKOS lässt jegliche flotte Inszenierung eines VS3 vermissen und befindet sich erneut auf dem gleichen primitiven Level wie VS1 oder ANTROPOPHAGOUS 2000. Der Regisseur kann noch immer keine Reihe lausiger Schmaddereffekte in eine halbwegs brauchbare Rahmenhandlung integrieren. Er kann nur mit Blechmaske & Wampe durch die Gosse von NY stapfen und unterirdisch schlechte Cameos von Lloyd Kaufman und Bela B. viel zu spät abwürgen. Sämtliche Anflüge von Humor verpuffen oder verkehren sich ins Gegenteil - sie schaden der verbockten Hatz durch Pornokinos und Lesbenkneipen nur noch mehr. Und wenn gar nichts mehr geht, muss stets der arme Hitler für tumbe Brüller herhalten. 2 von 10.
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Au Backe! Nikos schlägt echt dem Fass den Boden aus. Nicht nur das Herr Schnaas (mal wieder) die Titelrolle übernommen hat - er ist auch noch in die USA gefahren um sein Machwerk internationaler zu machen. Das hier hätten sie auch in Deutschland drehen können Herr Regisseur. Die Story ist mies, die Effekte (und vor allem der Effektschnitt) hätte schlimmer kaum sein können. Plautzenaugust mit der Eisenmaske und dem groben Prügel strapazieren höchstens das Zwerchfell. Wer auf Spannung hofft, wartet vergebens. Wer aber - so wie ich - einen Amateurstreifen schlimmster Sorte erwartet, dessen Anspruch im negativen Bereich liegt kann diesem Streifen sogar einiges abgewinnen. Dieser Film reiht sich definitiv in meine Sparte "Schlechteste Filme aller Zeiten - jedoch nicht ohne einen gewissen Unterhaltungswert" ein. Danke - Herr Schnaas. Ich bereue nichts! Auch nicht die 3,33 € die ich dafür hingelegt habe. :)
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Nach allem, was ich Gutes über den Film gelesen und gehört hatte, habe ich ihn nun endlich einmal gesehen!! Was soll das sein?? Eine eigentlich ansehnliche Story! Ja! Nur leider so was von schlecht umgesetzt, das nicht einmal das Lachen Spaß gemacht hat. Trotz angeblich bekannter und guter Amateurdarsteller sind jawohl die schauspielerischen Leistungen nicht erwähnenswert. Ausdruckslose Gesichter in jeder verdammten Einstellung. Es ist schwer das lange anzusehen. Die indirekten Gags die Schnaas eingebaut hat, kamen nicht annähernd so rüber, wie er es sich wahrscheinlich erhofft hatte!! Auch die SFX sind nicht besonders hoch anzusiedeln, zudem langweilig und des Öfteren wiederholt!!!! Der Film ist vielleicht Schnaas Bester bisher, sein wir aber froh, das es Olaf Ittenbach gibt!!!! 2/10 Punkten