Review

Die ersten 80% Laufzeit des Filmes geschieht nicht sehr viel, das sich als spannend oder unterhaltsam bezeichnen lässt. Kurzzeitig hat man immer wieder den Eindruck, der Zuschauer wird völlig im Dunkeln darüber gelassen, was vor sich geht. Schleppend erschließt sich dann ein Gesamtbild im Verlauf. Der Showdown ist passabel, wenn auch nicht überragend. Chris Hemsworth spielt den durchgeknallten Psychopathen und Killer recht ordentlich, auch die anderen Schauspieler liefern überzeugende Leistungen ab.

Leider krankt der Film etwas daran, dass er abgekupfert wirkt von Pulp Fiction und sein Plot zwar originell, aber irgendwie doch nicht besonders vielfältig und abwechslungsreich erscheint. Die gesamte Handlung spielt sich auf dem Hotelgelände ab. Dakota Johnson hat zwar eine schlanke, ansehliche Figur, aber als Schauspielerin taugt sie wenig.

Alles in allem fehlt es dem Streifen an Ausschmückungen, Witz und mehr Tempo. Es zieht sich ewig dahin, bis wirklich die Zusammenhänge klar werden und ein krönender Abschluss eingeläutet wird.

Fazit: Nicht überragender, anfangs und mittig sehr in die Länge gezogener Spielfilm-Thriller mit ordentlichem Finale und guter Besetzung. Wer ihn nicht sieht, hat kaum etwas verpasst. (5/10)

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