Alle Kurzkommentare


8

Intensives und irre gut gespieltes Portrait einer Musiklegende. Hauptdarsteller Rami Malek lebt Freddie Mercury mit jedem Atemzug. Jede Bewegung wirkt authentisch - beinahe so, als wäre Mercury wieder unter den Lebenden. Die Szenen - insbesondere der legendäre Live-Aid-Auftritt - sind bis ins kleinste Detail dem Original nachempfunden. Der Zuschauer erfährt einige neue Details über Queen und die Spannungen innerhalb der Band und hat Spaß an der liebevollen Umsetzung. - Auch wenn dem Film große Überraschungen und Spannungsmomente fehlen: "Bohemian Rhapsody" ist musikalisch und schauspielerisch ein Leckerbissen.

7

Schon ein gut gemachter Film, viele visuelle Gimmicks, grandiose Hits (wurde einer vergessen?). Bewegende Musikergeschichte, massenkompatibel aufbereitet. In den Konzertszenen gehts dann ab. Klasse! Etwas zwiegespalten stehe ich zu Rami Malek: Einerseits spielt der schon ordentlich und man nimmt ihm den Mercury auch ab, andererseits nervt dieser ständige Dackelblick mit dem völlig übertrieben dargestellten vorstehendem Gebiss. Die anderen Musiker, vor allem Brian May kommen leider etwas zu kurz, schliesslich heisst der Film ja auch "Queen" und nicht "Mercury". Was Malek aber gut hinbekommt ist seine Freddy-Darstellung kurz vor seinem Tod. Dann wirds hochemotional - Taschentücher raus!

10

Wow. Was für ein geiler Film ! Habe gerockt, geweint, einfach mitgefiebert, obwohl ich seine Geschichte & die der Band natürlich kenne! Sie hatten mich schon mit dem Intro - Das 20th Century Fox-Logo im Brain May-Gitarrensound. Alleine Rami Malek... Er sieht aus wie Freddie, er bewegt sich wie Freddie, manchmal denkt man, er lebt wieder... Die Geschichte ist zeitlich etwas abgeändert, aus wahrscheinlich aus dramaturgischen Gründen, die aber verschmerzbar sind. Ansonsten gibt es sehr viel Musik, alles im O-Ton belassen! Alle "Queen-Schauspieler" sehen aus wie die Originalband, alleine der Live-Aid Auftritt... Hatte oft nen Kloß im Hals, aber als "Who wants to live forever" kam, brachen bei mir alle Dämme...und im Abspann bei "Show must go on" noch einmal... Ich fand auch gut, das sie bei Knutschszenen oder auch bei Partys ausgeblendet haben, man wusste wie er war, man muss es nicht mehr zeigen... Geiler Film !

6

Der Aufstieg der Band Queen, ohne den anschließenden Fall. Nein, nicht so ganz – Eher der Aufstieg des Freddie Mercury mithilfe einer Band von Freunden, genannt Queen, und sein Beginn in den Untergang. Hübsche, teilweise etwas weichgezeichnete Bilder, viele Klischees, für meinen Geschmack ein wenig arg viele CGI-Effekte, toll ausgewählte Schauspieler, eine wirre Chronologie und einige Löcher in der Geschichte der Band Queen, die ich gerne gefüllt gesehen hätte. Nun gut, es ging wohl, sagt meine Frau, auch nicht um Queen, sondern um Freddie Mercury. Aber der Film hat trotz allem ein schönes Flair. Eine ganz eigene und besondere Stimmung, und wenn die Schlussmusik aus ist, dann kommt ein großes Loch. Es ist ruhig, zu ruhig, und man möchte zum Platten(!)schrank gehen und Musik aus den 70ern auflegen. Und diese Stimmung ist schlicht schön.

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