Review

Pokédemon Go


Die Idee ist nett und hätte für einen guten Kurzfilm gereicht: Oberdämonin Monica Bellucci nutzt die Mechanik des ehemals gehypten Pokémon Go Spiels, um Geister einzusammeln und die Menschheit über das Internet zu dämonisieren. Wie das genau funktionieren soll, ist eigentlich herzlich egal, nichtsdestotrotz versucht es der Film fast über seine gesamte Laufzeit zu erklären, was rasch ermüdet (und im Übrigen auch nicht gelingt).

Leider gibt NEKROTRONIC nicht nur handlungstechnisch wenig her, die Action beschränkt sich auf redundante Dämonenkämpfe à la BUFFY (zum Glück tricktechnisch auf Stand der späteren Staffeln), die Figuren bleiben völlig charakterlos und der Film hält sich für deutlich witziger, als er tatsächlich ist. Vor allem Sidekick Rangi, wohl als Running Gag-Hommage an AMERICAN WEREWOLF angelehnt, nervt zunehmend.

Überraschend bleibt, was Frau Bellucci bewogen hat, hier mitzuwirken – schließlich beschränkt sich ihre Rolle nicht wie sonst vielfach üblich auf ein paar Minuten bequeme Screentime, sondern ist tatsächlich eine zweite Hauptrolle inklusive Stuntarbeit und Makeup. Chapeau, das hat der Film eigentlich gar nicht verdient.

Das Spiel allerdings könnte ein Hit werden.

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