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Nein, das ist nicht mehr der Billy Elliot, dem wir vor 20 Jahren beim Ballettunterricht zugeschaut haben: Jamie Bell gibt hier den reuigen Nazi in einer harten Tour de Force-Performance, basierend auf wahren Begebenheiten. So wichtig ein solcher Film ist, so unstrukturiert ist dieser hier geraten. Die relativ konventionelle und auch etwas unspektakulär erzählte Geschichte verzichtet fast völlig auf einen klassischen Spannungsaufbau und wird stattdessen immer wieder von künstlerisch inszenierten Tattoo-Entfernungsszenen durchbrochen, die so gar nicht in den Film passen wollen.