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Das Opfer eines schiefgelaufenen Exorzismus wird in ein Leichenschauhaus eingeliefert, in dem die Expolizistin Megan gerade eine ihrer ersten Nachtschichten fährt. Ein simples Setting, eine spooky Location und einige erwartbare aber dennoch effektive Jumpscares in Verbindung mit knackigen Soundeffekten – THE POSSESSION OF HANNAH GRACE ist atmosphärischer Mainstreamhorror der besseren Sorte. Sicher, die Story ist sehr konstruiert, manche Protagonisten verhalten sich nicht so clever, wie sie laut Drehbuch sein sollten und dass die Heldin auch noch an einem Trauma aus der untersten Klischeeschublade zu knabbern hat, ist etwas zu viel des Guten. Aber trotzdem ist dieser kleine Schocker kurzweiliger und wirkungsvoller als so manch aufgeblasenes CONJURING Spinoff.