Review

Handlung:
Im 7. Jahrhundert nach Christus fällt der chinesische Kaiser Taizong mit einer mächtigen Armee im koreanischen Reich Goguryeo ein. Aufgrund der Übermacht seiner Truppen fallen die koreanischen Städte ziemlich schnell. Doch bei der Festung Ansi kommt der Vormarsch zum Stillstand.
5000 Soldaten versuchen dort dem überlegenen Feind die Stirn zu bieten, auch wenn es viele Leben kosten wird und sie dafür sehr kreativ werden müssen.

Meinung:
Eines muss man Regiesseur Kim lassen, egal ob man den Film mag oder nicht: Bedenkt man die etwa 20 Millionen Dollar Budget, fragt man sich, wie der Film besser und spektakulärer aussehen kann als manch eine 100 Millionen Dollar Produktion aus Hollywood. Was das angeht überrascht Südkoreas Filmindustrie immer wieder.
Abgesehen vom teuren Blockbuster-Look begeistert The Great Battle vor allem mit seinen epischen Schlachten. Die Kämpfe der ungleichen Armeen haben ein sehr großes Ausmaß, sind temporeich, spannend und brachial inszeniert und bieten Fans von Herr der Ringe oder auch Braveheart genau das, was sie wollen. Tja, Historienspektakel kann so einfach sein (bzw. wirken).
Was auch dazu gehört, ist eine gute Portion Drama. Nach der Exposition geht es mit allem los, was man erwartet: Es gibt Helden und Bösewichte, Verräter und aufopferungsvolle Tode und natürlich einiges an Pathos. Ist das historisch immer korrekt? Sicher nicht. Gefällt das jedem? Garantiert nicht. Aber wer das mag, der wird hier allerbestens bedient.

Kurzum:
Episches Schlachtenspektakel mit Drama und Pathos in historischem Setting. Wer sowas mag (wie ich), der bekommt hier voll auf seine Kosten.

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